Workshops

Login

Workshop 1 

Dienstag, 16.03.
11.20 - 13.00 Uhr

Öko-Landbau als Modell zur Umsetzung von SDGs

Eine stetig wachsende Weltbevölkerung stellt die Landwirtschaft vor die große Herausforderung genügend Nahrungsmittel zu produzieren, mit schwindenden Ressourcen zu Haushalten und durch das eigene Wirtschaften unser Ökosystem nicht zu gefährden. Sie darf unsere planetaren Grenzen nicht überschreiten. Zwar konnte das Produktionsniveau in den vergangenen Jahren durch züchterischen Fortschritt und neue Technologien auf ein nie dagewesenes Niveau erhöht werden, dies hatte aber gravierende Auswirkungen auf unser Ökosystem und ist damit nicht zukunftsfähig. Zur Erreichung der Sustainable Development Goals muss die Landwirtschaft eine Transformation durchlaufen, welche einen ganzheitlichen Ansatz vertritt. Die ökologische Landwirtschaft hat das Potential den Balanceakt zwischen optimaler Nahrungsmittelversorgung und der Erhaltung unserer Umwelt zu meistern. Durch die Schaffung würdiger Lebensbedingungen für Mensch und Tier trägt sie zudem zur sozialen Gerechtigkeit bei. Durch ihre vier Grundpfeiler „Gesundheit, Ökologie, Gerechtigkeit und Sorgfalt“, erachtet IFOAM die ökologische Wirtschaftsweise als wegweisend zur Erreichung der SDGs in unserer Gesellschaft. Dies beinhaltet aber auch eine Änderung in Lebensstil, vor allem von Konsument*innen im globalen Norden.

In diesem Workshop möchten wir gerne beleuchten, wie sich der ökologische Agrarbereich (ob offiziell zertifiziert oder nicht) auf die SDGs auswirkt. Wir stützen unsere Informationen auf die Erfahrungen von Fachleuten aus der Entwicklungszusammenarbeit sowie auf harte Fakten und Daten (aus dem Biofach-Kongress 2021 über ökologische Erzeugnisse). 

Moderation:
Louise Luttikholt
Geschäftsführerin IFOAM – Organics

Impuls:
Markus Wolter
Referent für Landwirtschaft und Ernährung in der Abteilung Politik und Globale Zukunftsfragen, MISEREOR

 

×
Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung erklären Sie sich einverstanden. Mehr Infos hier